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| Geistliche Gräber : Trichen Jurme Kunzang Wangyal ist tot (gestorben), Internet Grab Friedhof, Nachruf und Kondolenz, Trauer Todesanzeige |
| Geschrieben von Friedhof am 28.03.2008 14:56 (2440 x gelesen) |
 Trichen Jurme Kunzang Wangyal (tib.: 'gyur med kun bzang dbang rgyal; * 1930 in Lumo-ra, Kham, Tibet; † 9. Februar 2008 in Dehradun, Indien) war der 11. Minling Trichen Rinpoche (tib.: smin gling khri chen rin po che) (Thronhalter des Klosters Mindroling) der Nyingma-Schule des tibetischen Buddhismus.
Jurme Kunzang Wangyal wurde 1930 in Kham geboren. Sein Vater war der 10. Minling Trichen Rinpoche Jurme Döndrup Wangyal und seine Mutter war Dawa Drolma. Unter seinen Lehrern waren Jamyang Khyentse Chökyi Lodrö, Shechen Kongtrul Pema Drime Lekpe Lodrö, Minling Chung Rinpoche, Minling Khen Rinpoche, und der frühere Shechen Rabjam Rinpoche. Mehr als 14 Jahre seines Lebens verbrachte Jurme Kunzang Wangyal im Retreat. Er gilt als Tertön der Nyingmapa. Aufgrund der politischen Verhältnisse in Tibet wurde Jurme Kunzang Wangyal nicht in seinem dortigen Stammkloster Mindroling inthronisiert. Wie viele andere Lamas seiner Generation flüchtete er 1959 vor der Volksbefreiungsarmee von Tibet nach Indien. 1962 wurde er im indischen Exil im Kloster Zangdokpalri (Kalimpong) von Dudjom Rinpoche und Dilgo Khyentse als 11. Minling Trichen inthronisiert. 1976 zog er nach Dehradun in das dortige neu gegründete Kloster Mindroling. Er war ferner als Nachfolger Penor Rinpoches für die adminstrativen Aufgaben der Nyingmapa in der tibetischen Exilregierung verantwortlich. Sein Nachfolger in diesem Amt ist Tsering Phuntsok (Palyul). Er wurde im allgemeinen als einer der größten tibetischen Meister angesehen. Seine Tochter ist Khandro Rinpoche (Tsering Paldrön; * 1967).
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| Geistliche Gräber : Marcial Maciel ist tot (gestorben), Internet Grab Friedhof, Nachruf und Kondolenz, Trauer Todesanzeige |
| Geschrieben von Friedhof am 26.02.2008 13:16 (2995 x gelesen) |
 Marcial Maciel (* 10. März 1920 in Cotija de la Paz, Michoacán, Mexiko; † 30. Januar 2008 in USA) war ein katholischer Priester und der Gründer der Kongregation der Legionäre Christi.
Seit 1936 studierte er in Vorbereitung auf das Priestertum an einem kleinen Seminar in Mexiko-Stadt. Am 3. Januar 1941 war die Gründung der Legionäre Christi in Mexiko-Stadt. Maciel erhielt am 26. November 1944 Priesterweihe in Mexiko-Stadt. 1949 erfolgte die Gründung des Regnum Christi als Laienbewegung. Er war bis 2005 Generaloberer der Legionäre Christi.
1997 hatten neun ehemalige Seminaristen erklärt, von Maciel in den 1940er, 1950ern und 1960ern missbraucht worden zu sein, als sie zwischen zehn und sechzehn Jahre alt waren. Maciel stritt alle Beschuldigungen ab, wurde jedoch im Mai 2006 von Benedikt XVI. zum Rücktritt von allen öffentlichen Ämtern gedrängt. Nach diesem Vorwurf langjährig ausgeübter Pädophilie zog er sich auf Einladung der Glaubenskongregation zu einem Leben des Gebetes und der Buße zurück und verzichtete auf jeden weiteren öffentlichen Auftritt.
Betätigungsfeld
Sein Lebenswerk ist die Gründung und der Aufbau der katholischen Kongregation der Legionäre Christi und der katholischen Laienbewegung Regnum Christi. Sowohl seine Person, als auch die Gründung und Tätigkeit der Legionäre Christi und des Regnum Christi wurden von Beginn an von Anfeindungen und Kritiken außerhalb und innerhalb der Kirche begleitet. Ungeachtet dessen erlangte P. Marcial schon bald die innerkirchliche offizielle Anerkennung und Bestätigung der jeweiligen kirchlichen Autoritäten für seine Gründung und seine Arbeit. Dies erfolgte von Beginn an sowohl auf diözesaner – durch die betroffenen Bischöfe – als auch später auf der Ebene der ganzen katholischen Kirche durch die jeweiligen Päpste.
Inhaltlich stach er grundsätzlich durch eine ausgesprochene Nähe zur Doktrin der katholischen Kirche nach dem II. Vatikanischen Konzil hervor. Seine Tätigkeit und sein Werk wurden in offiziellen Schreiben ganz besonders Papst Johannes Pauls II. wiederholt anerkannt und gewürdigt. In diesem Sinne kann man P. Marcial sicherlich und begründet als konservativ bezeichnen.
Ähnlich der Praxis Johannes Pauls II. bereiste P. Marcial schon in den ersten Jahren nach der Gründung der „Legionäre Christi“ kontinuierlich und weltweit die Orte an denen diese pastoral tätig wurden oder werden sollten. Es ist wohl dies einer der Gründe, warum deren rasche Verbreitung überhaupt möglich wurde. Schwere gesundheitliche Probleme waren eine persönliche Folge dieser Praxis.
Seit Gründung fungierte P. Marcial als Generaldirektor der „Legionäre Christi“. 2005 zog sich P. Maciel schließlich aus Altersgründen von der Leitung der Kongregation zurück. Derzeit leitet P. Alvaro Corcuera LC die Kongregation.
Seit dem Beginn der 1960er Jahre sah sich P. Marcial einer Reihe von Beschuldigungen seine eigene Person betreffend ausgesetzt. Da er seine Tätigkeit immer wieder aus gesundheitlichen Gründen kurz unterbrechen musste, wurde ihm unter anderem Drogenmissbrauch unterstellt. 1998 wurden ihm von Mitgliedern sexuelle Verfehlungen in den 1940er Jahren vorgeworfen. Im Jahr 2002 veröffentlichte P. Maciel eine Erklärung, in der er die Anschuldigungen zurückwies. Die Anschuldigungen wurden durch die zuständigen kirchlichen Instanzen geprüft. Die Ergebnisse der Untersuchung wurden am 19. Mai 2006 von der zuständigen Glaubenskongregation bekannt gegeben. Es wurde entschieden, aufgrund des Alters und der angeschlagenen Gesundheit von P. Maciel „auf einen kirchlichen Prozess zu verzichten und den Pater zu einem zurückgezogenen Leben des Gebetes und der Buße einzuladen sowie auf jeden öffentlichen Auftritt zu verzichten“. Diese Entscheidung wurde vom aktuellen Papst „gut geheißen“. Die Kongregation hat darauf ebenfalls ihr Einverständnis mit dem Verlauf des Prozesses und der Entscheidung öffentlich schriftlich bekundet.
Werke
Our journey through lent. A lenten letter to the members of Regnum Christi. CIF 1995 Priester für das dritte Jahrtausend und ihre ganzheitliche Ausbildung. Edizioni ART / Catholic Media, Rom 2005, ISBN 88-7879-010-9, ISBN 3-939977-01-2 Christus ist mein Leben. Gespräch mit Marcial Maciel. Edizioni ART / Catholic Media, Rom 2005, ISBN 88-7879-011-7, ISBN 3-939977-02-0
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| Geistliche Gräber : Christodoulos I. ist tot (gestorben), Internet Grab Friedhof, Nachruf und Kondolenz, Trauer Todesanzeige |
| Geschrieben von Friedhof am 26.02.2008 12:44 (2269 x gelesen) |
 Seine Seligkeit Christodoulos I. (griechisch Χριστόδουλος, * 17. Januar 1939 als Christos Paraskevaidis (Χρήστος Παρασκευαΐδης) in Athen, † 28. Januar 2008 in Athen) war Erzbischof von Athen und Oberhaupt der autokephalen orthodoxen Kirche von Griechenland.
Er studierte in Athen und empfing dort die Priesterweihe. Nach weiteren Studien wurde er 1967 zum Dr. theol. promoviert. Am 14. Juli 1974 wurde er zum Bischof geweiht und war von 1974 bis 1988 Metropolit von Dimitrias. Von 1985 bis 1998 war er verantwortlich für die ökumenischen Beziehungen der Kirche von Griechenland. Am 29. April 1998 wurde er zum Erzbischof von Athen und ganz Griechenland berufen.
Am 29. April 1998 wurde er vom höchsten Gremium der griechisch-orthodoxen Kirche, der Heiligen Synode, als Nachfolger von Seraphim I. zum Oberhaupt der griechisch-orthodoxen Kirche gewählt. Höhepunkt seiner Amtszeit war der Besuch von Papst Johannes Paul II. 2001 in Athen; es war der erste Besuch eines Papstes in Griechenland seit der Trennung der beiden Kirchen im Jahr 1054. Mit seinem offiziellen Gegenbesuch 2006 bei Benedikt XVI. war er als erstes Oberhaupt der griechisch-orthodoxen Kirche in Rom. In einer gemeinsamen Erklärung wurde der ausdrückliche Wille zur ökumenischen Zusammenarbeit bekundet: „Es ist unsere gemeinsame Verantwortung, in Liebe und Wahrheit die vielfältigen Schwierigkeiten und schmerzlichen Erfahrungen der Vergangenheit zu überwinden“.
Er starb an den Folgen einer Krebserkrankung. Nach Bekanntwerden seines Todes wurde in Griechenland eine viertägige Staatstrauer ausgerufen. Der Erzbischof wurde in der Athener Kathedrale aufgebahrt, wo ihm nach Angaben der griechischen Polizei mehr als 300.000 Menschen, darunter viele Jugendliche, die letzte Ehre erwiesen. Christodoulos erhielt ein Staatsbegräbnis mit den vollen Ehren eines im Amte verstorbenen Staatsoberhauptes. Am Tag seines Begräbnisses blieben Schulen und Ämter geschlossen; während der gesamten Staatstrauer wehten die Fahnen auf öffentlichen Gebäuden und den griechischen Botschaften auf Halbmast. Die Göttliche Liturgie in der Kathedrale sowie die anschließende Begräbniszeremonie auf dem Ersten Athener Friedhof wurden auf Wunsch des verstorbenen Erzbischofs vom Ökumenischen Patriarchen Bartholomäus I. geleitet.
Zu seinem Nachfolger wurde 2008 der Metropolit von Theben, Hieronymus, gewählt.
Wirken
Christodoulos galt als wertkonservativer, aber auch streitbarer Erneuerer in der Beziehung der Kirche zur Politik und zum Volk. Er äußerte sich wiederholt negativ über die Globalisierung und die Europäische Union, unterstützte gegen den Willen der Regierung die Beibehaltung des Eintrags zur Religionszugehörigkeit im griechischen Personalausweis, und bezeichnete die Alten Griechen als „Heiden und Götzendiener“, deren Tempel zu Recht in der Spätantike größtenteils abgerissen worden seien, um Baumaterial für christliche Kirchen zu gewinnen. Großen Ärger löste seine (später relativierte) Äußerung aus, dass die Supermächte für die Terroranschläge am 11. September 2001 selbst mitverantwortlich seien. Gleichzeitig öffnete er aber die Kirche stärker für die Jugend, beendete die Verdammung moderner Pop- und Rockmusik und moderner Kleidungsstile durch die Kirche, und forderte die Jugendlichen auf, so in die Kirche zu kommen, wie sie sind.
Wegen seiner Aktivitäten in den nordgriechischen und ägäischen Diözesen wurde 2004 vom Ökumenischen Patriarchen Bartholomäus I. zeitweilig die Abendmahlgemeinschaft mit Christodoulos I. aufgekündigt (eine Form der Exkommunikation). Der Streit darüber wurde jedoch beigelegt, sodass Christodoulos auch mit dem Ökumenischen Patriarchen gute Beziehungen unterhielt.
Christodoulos wurde für sein Wirken mit den Ehrendoktorwürden der Universität Alexandru Ioan Cuza Iaşi (2000) und der Universität Craiova (2003) ausgezeichnet.
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| Geistliche Gräber : Gordon B. Hinckley ist tot (gestorben), Internet Grab Friedhof, Nachruf und Kondolenz, Trauer Todesanzeige |
| Geschrieben von Friedhof am 26.02.2008 12:34 (2767 x gelesen) |
 Gordon Bitner Hinckley (* 23. Juni 1910 in Salt Lake City, Utah; † 27. Januar 2008 ebenda) war von 1995 bis 2008 der 15. Präsident der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, landläufig als Mormonen bezeichnet. Hinckley war der älteste jemals amtierende Präsident dieser Glaubensgemeinschaft.
Hinckley wurde am 23. Juni 1910 als Sohn von Bryant Stringham und Ada Bitner Hinckley geboren. Er studierte Englische Sprache an der University of Utah und schloss mit einem Bachelor of Arts ab. 1935 wurde Hinckley von Herber J. Grant beauftragt, die PR-Abteilung der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage zu organisieren. Nach seinen Berufungen in der Kirche wurde er am 5. Oktober 1961 in das Kollegium der Zwölf Apostel berufen. Seit dem 23. Juli 1981 bis 1995 war Hinckley Ratgeber in der ersten Präsidentschaft. Am 12. März 1995 wurde er Präsident der Glaubensgemeinschaft. Am 23. Juni 2004 wurde ihm die Presidential Medal of Freedom verliehen.
Seit April 1937 war Hinckley mit Marjorie Pay (1911–2004) verheiratet; sie wurden Eltern von fünf Kindern und Großeltern von 29 Enkelkindern.
Am 27. Januar 2008 starb er im Alter von 97 Jahren an Altersschwäche.
Publikationen
Stand a Little Taller: Counsel and Inspiration for Each Day of the Year, Eagle Gate Verlag 2001 (en.), ISBN 1-57008-767-9 Standing for Something: 10 Neglected Virtues That Will Heal Our Hearts and Homes, Crown Publishers 2000 (en.) ISBN 0-8129-3317-6 Be Thou an Example, Deseret Book Company 2000 (en.), ISBN 1-57345-051-0 Standing for Something (Wheeler Compass), Wheeler Publishing 2000 (en.), ISBN 1-56895-924-9 Teachings of Gordon B. Hinckley, Deseret Book Company 1997 (en.), ISBN 1-57345-262-9
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| Geistliche Gräber : Andreas Hönisch ist tot (gestorben), Internet Grab Friedhof, Nachruf und Kondolenz, Trauer Todesanzeige |
| Geschrieben von Friedhof am 26.02.2008 12:20 (2897 x gelesen) |
 Pater Andreas Hönisch SJM (* 3. Oktober 1930 in Habelschwerdt in Schlesien; † 25. Januar 2008 in Blindenmarkt in Niederösterreich) war ein katholischer Geistlicher. Er war Mitgründer der Katholischen Pfadfinderschaft Europas in Deutschland und Österreich und Gründer des Ordens Diener Jesu und Mariens („Servi Jesu et Mariae (SJM)“).
Hönisch wurde in Habelschwerdt in Schlesien, dem heutigen polnischen Bystrzyca Kłodzka, geboren. Nach der Vertreibung machte er sein Abitur am jesuitischen Aloisiuskolleg in Bad Godesberg. 1952 trat er der Ordensgemeinschaft der Gesellschaft Jesu (Jesuiten) auf dem Jakobsberg bei Bingen am Rhein bei und wechselte 1954 nach Tisis bei Feldkirch.
Von Ende 1954 an bis 1957 studierte er Philosophie an der Hochschule für Philosophie München. Zwischen 1957 und 1960 lernte er Sprachen in Manila, Philippinen, und in Yokosuka, Japan. An der jesuitischen Sophia-Universität in Kojimachi in Tokio war er kurzzeitig Dozent für Englisch und Deutsch. Von 1960 bis 1964 studierte er Theologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main. 1963 empfing er die Priesterweihe durch den Bischof von Berlin, Erzbischof Alfred Bengsch. Nach seinem jesuitischen Tertiat 1964/1965 in Paray-le-Monial wurde er Jugendseelsorger und Religionslehrer in Berlin. Von 1966 bis 1977 war er in der Seelsorge in Gießen tätig, wo er auch Gruppen der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) betreute.
1976 gründete Hönisch zusammen mit Günther Walter die Katholische Pfadfinderschaft Europas (KPE), in der sich Gruppen zusammenfanden, die mit den programmatischen Neuerungen innerhalb der DPSG in den 1970er-Jahren nicht einverstanden waren. Seit der Gründung der KPE war er bis zu seinem Tod auch deren Bundeskurat.
Obwohl die Gründung der KPE mit Zustimmung des Jesuitenordens erfolgt war, verbot ein späterer Provinzial Hönisch jede Arbeit in der KPE. Dieser weigerte sich (nach eigenen Angaben nach Rücksprache mit Kardinal Ratzinger), die Arbeit in der KPE aufzugeben und wurde daraufhin wegen Ungehorsams aus der Gesellschaft Jesu ausgeschlossen. Bischof Josef Stimpfle inkardinierte ihn als Weltpriester in die Diözese Augsburg.
Ende der 1980er-Jahre traten mehrere Mitglieder der KPE, die Ordenspriester werden wollten, mit dem Ansinnen der Gründung einer neuen Ordensgemeinschaft an Hönisch heran. Dieser versuchte sie zunächst dazu zu bewegen, sich anderen Orden anzuschließen und lud zu diesem Zweck sogar Mitglieder anderer Ordensgemeinschaften zu Vorstellungen ein. Da sich die zukünftigen Priester jedoch nicht von ihrem Vorhaben abbringen ließen, wurde 1988 in Mussenhausen eine neue Ordensgemeinschaft, die biritualistischen „Servi Jesu et Mariae (SJM)“ (Diener Jesu und Mariens) gegründet, als deren Ordensgründer Andreas Hönisch allgemein angesehen wird. Die Neugründung erfolgte mit der Zustimmung des Bischofs von Augsburg, Josef Stimpfle.
Dessen Nachfolger Viktor Josef Dammertz untersagte den SJM jedoch die Betätigung in der Diözese und so wurde 1995 der Sitz nach Blindenmarkt im Bezirk Melk verlagert. Die Anerkennung als Kongregation päpstlichen Rechts durch die Kommission Ecclesia Dei war bereits 1994 erfolgt. Der Orden ist heute in Deutschland und Österreich aktiv, zudem in Kasachstan, Albanien, Rumänien, der Ukraine und Frankreich. Hönisch war bis zu seinem Tod der Generalsuperior der von ihm gegründeten Gemeinschaft.
Schriften
Der Junge aus dem anderen Land. Cassianeum, Donauwörth 1956 (ASIN B0000BJHSZ) Das Geheimnis der Ahornallee. Verlag Alsatia 1959, Neuauflage: Spurbuchverlag, Baunach 1993, ISBN 3887780132 Spuren zum Ziel (mit Günther Walter und Edeltraut Wessler). 1997, ISBN 3932426622 Liebe Freunde von Pfadfinder Mariens. SJM-Verlag, Meckenheim 2001, ISBN 3932426207
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