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Gräber von Künstlern und Künstlerinnen


Bücher zum Thema Trauer, Biografien







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Künstler Gräber - Künstlerinnen Gräber : Wolfgang Lettl ist tot (gestorben), Internet Grab Friedhof, Nachruf und Kondolenz, Trauer Todesanzeige
Geschrieben von Friedhof am 28.03.2008 15:10 (1705 x gelesen)
Künstler Gräber - Künstlerinnen Gräber

Wolfgang Lettl (* 18. Dezember 1919 in Augsburg; † 10. Februar 2008 ebenda) war ein surrealistischer Kunstmaler und bekannter Augsburger Künstler.

Wolfgang Lettl war der Sohn von Josef und Maria Lettl. Nach seinem Schulbesuch in Augsburg leistete er im Zweiten Weltkrieg von 1939 bis 1945 seinen Wehrdienst. Dabei begegnete er als Nachrichtensoldat in Paris zum ersten Mal der surrealen Kunst und malte in seiner Freizeit Aquarelle. Anschließend war er Aufklärungsflieger in Norwegen. Nach Kriegsende war Lettl vier Monate in Kriegsgefangenschaft.

Von 1945 bis 1948 arbeitete Lettl in Augsburg als freischaffender Kunstmaler und machte dort seine ersten surrealistischen Versuche. 1949 heiratete er Franziska Link. Nachdem er von 1948 bis 1954 seinen Lebensunterhalt u. a. als Bau- und Lagerarbeiter verdiente, arbeitete Lettl ab 1954 als freischaffender Maler. Dabei führte er Aufträge im Bereich Wandmalerei, Sgraffiti, Mosaik, Farbfenster und Porträt aus. Daneben entwickelte er seinen eigenen surrealen Stil.

Seit 1963 nahm Lettl an der „Großen Kunstausstellung München“ teil, wurde Mitglied der „Neuen Münchener Künstlergenossenschaft“ und hatte viele Einzelausstellungen. 1975 richtete er sich einen Zweitwohnsitz in Manfredonia/Apulien ein. Das südliche Licht inspirierte ihn zu gelegentlichen impressionistischen Bildern. Von 1986 bis 1990 gestaltete Lettl die Titelseiten der Buchbeilagen für „Die Welt“.

Anlässlich einer Ausstellung in der Toskanischen Säulenhalle machte Wolfgang Lettl 1992 der Stadt Augsburg das Angebot, ihr eine Auswahl von Bildern aus seinem Privatbesitz als Dauerleihgabe zu überlassen. Ein Verein zur Förderung surrealer Kunst e.V. wurde mit dem vorrangigen Ziel gegründet, das Werk Lettls der Stadt Augsburg zu erhalten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. 1993 entstand in den Räumen der Industrie- und Handelskammer Augsburg das Lettl-Atrium („Museum für surreale Kunst“). Im gleichen Jahr schuf Lettl erste surreale Skulpturen.

Zu Lettls 75. Geburtstag wurde 1994 das Schauspiel „Das Brett“ zu der Bildserie „Nachträume“ uraufgeführt. 1998 und 1999 wirkte Lettl an vier surrealen Kurzfilmen mit: „Die wahnsinnige Zitrone“, „Riegele“, „SUB“, und „Die Operation“. Ebenfalls 1999 fand eine Ausstellung seiner Aquatinta-Radierungen statt.

Das Jahr 2000 brachte eine große Sonderausstellung über Lettls Lebenwerk: „Lettl - 80-Jahre“. Damit im Zusammenhang entstand das Projekt „Lettl in motion“, in dem fünf Studenten der Hochschule Augsburg (Studiengang Multimedia) das Werk Lettls multimedial umsetzten.

2002 wurde eine weitere Dauerausstellung von Lettls Werken im Haus der Wirtschaft in Lindau eröffnet. 2004, zu Lettls 85. Geburtstag, entstand das Multimediaprojekt „Türen“.

Am 10. Februar 2008 verstarb Wolfgang Lettl im Alter von 88 Jahren. Diejenigen, die ihn gekannt haben, wissen, dass es ihm immer ein Anliegen war, mit seinen Werken (mitunter über 500 Bilder) über das rein Sichtbare hinaus zu verweisen. Er gab dem Unbewussten und der Phantasie Raum, er wollte nicht provozieren, aber doch zum Denken anregen und das ist es auch, was er sich über seinen Tod hinaus wünscht: seine Werke sollen nicht rückblickend betrachtet und interpretiert werden, sie sollen weiterhin Anstoß sein, um über das Sichtbare und das Unsichtbare zu philosophieren.


Zitate

„Bilder haben ihre eigene Sprache, was sie jeweils mitteilen wollen, ist anders nicht auszudrücken, es sind Mitteilungen von „drüben“ oder könnten es wenigstens sein. Sie wenden sich nicht an den Verstand, sondern an das, was wir mit dem abgestandenen Begriff „Seele“ zu umschreiben versuchen. Wer indes allzu sehr mit beiden Füßen auf dem Boden der Wirklichkeit stehen zu müssen glaubt, tut sich schwer mit dem Fliegen, und wer meint, sich in allem nur auf die Wissenschaft verlassen zu können, kommt leicht in Schwierigkeit mit dem Jenseits und kann mitunter nicht einmal kapieren, was an einem Bild schön und wahr sein soll, weil sein Auge das Sehen nur in einer Richtung gelernt hat.“

– Wolfgang Lettl in einer Rede anlässlich der Sonderausstellung zu seinem 85. Geburtstag (2004)

„Was ich will, ist ganz einfach gesagt: schöne Bilder malen. Aber Schönheit hat immer auch mit Wahrheit zu tun. Und weil sich Schönheit nicht erzwingen lässt, habe ich immer versucht, wenigstens keine dummen Bilder zu malen und freue mich, wenn sie jemandem gefallen.“

– Wolfgang Lettl


Werke

Die Verwandlung (1977 Ölgemälde)
Die Ermordung Ludwigs den XIV (1977 Ölgemälde)
Schulbuch Sprache Gestalten 8

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Künstler Gräber - Künstlerinnen Gräber : Marc Adrian ist tot (gestorben), Internet Grab Friedhof, Nachruf und Kondolenz, Trauer Todesanzeige
Geschrieben von Friedhof am 28.03.2008 14:27 (2067 x gelesen)
Künstler Gräber - Künstlerinnen Gräber

Marc Adrian (* 4. Dezember 1930 in Wien; † 5. Februar 2008) war ein österreichischer Avantgardekünstler und Filmemacher.

Marc Adrian absolvierte 1948 bis 1954 ein Studium der Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in Wien und ab 1965 ein Studium der Wahrnehmungspsychologie an der Universität Wien. Von 1970 bis 1973 war er Professor für Malerei und Ästhetische Theorie an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg; 1982 und 1995/96 hatte er einen Lehrauftrag und Gastprofessur an den Akademien für angewandte und bildende Kunst in Wien.

Marc Adrian schuf parallel zu seinen literarischen, plastischen und bildenden Arbeiten eine Reihe von avantgardistischen Filmen und gehörte neben Peter Kubelka und Ferry Radax zur ersten Generation des österreichischen Avantgardefilms.

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Künstler Gräber - Künstlerinnen Gräber : Albert Féraud ist tot (gestorben), Internet Grab Friedhof, Nachruf und Kondolenz, Trauer Todesanzeige
Geschrieben von Friedhof am 05.02.2008 01:11 (365 x gelesen)
Künstler Gräber - Künstlerinnen Gräber

Albert Féraud (* 26. November 1921 in Paris; † 11. Januar 2008 in Bagneux) war ein französischer Bildhauer.

Féraud absolvierte ein Kunststudium an den Hochschulen für bildende Künste in Montpellier, Marseille und Paris. Abschließend arbeitete er bei Alfred Janniot. 1951 erhielt Féraud, der vor allem mit Stein und Metall arbeitete, den Prix de Rome; 1989 wurde er zum Mitglied der Académie des Beaux-Arts gewählt.

Zum 40. Jahrestages der Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen am 10. Dezember 1988 entwarf Albert Féraud im Auftrag der UNESCO eine Gedenkmedaille.

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Künstler Gräber - Künstlerinnen Gräber : Michael Goldberg ist tot (gestorben), Internet Grab Friedhof, Nachruf und Kondolenz, Trauer Todesanzeige
Geschrieben von Friedhof am 21.01.2008 01:47 (571 x gelesen)
Künstler Gräber - Künstlerinnen Gräber

Michael Goldberg (* 1924 in New York City (USA); lebt in New York) ist ein US-amerikanischer Maler und Grafiker. Er gehört zu den bedeutenden Vertretern der Zweiten Generation des amerikanischen Abstrakten Expressionismus.

Michael Goldberg studierte von 1938 bis 1942 und, nach Unterbrechung durch den Krieg, von 1946 bis 1951 an der Art Students League, unter anderem bei Hans Hofmann und Jose de Creeft. Neben diesen Lehrern wurde seine künstlerische Entwicklung auch von Robert Matta und Arshile Gorky beeinflusst. Die entscheidende Prägung sollte seine Kunst aber von Willem de Kooning und dessen expressiver Farbgestaltung erhalten. Goldbergs Kunst bekam ab den fünfziger Jahren internationale Aufmerksamkeit. Er war im Jahr 1959 Teilnehmer der documenta 2 in Kassel.


Werke in Sammlungen und Museen

Albright-Knox Art Gallery, Buffalo, New York
Baltimore Museum of Art
Chrysler Museum of Art, Norfolk, Virginia
De Cordova and Dana Museum, Lincoln, Massachusetts
Walker Art Center, Minneapolis

Quellen und Literatur

Ausstellungskatalog: II.documenta´59. Kunst nach 1945; Katalog: Band 1: Malerei; Band 2: Skulptur; Band 3: Druckgrafik; Textband; Kassel/Köln 1959

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Künstler Gräber - Künstlerinnen Gräber : Hans Günter König ist tot (gestorben), Internet Grab Friedhof, Nachruf und Kondolenz, Trauer Todesanzeige
Geschrieben von Friedhof am 21.01.2008 00:41 (373 x gelesen)
Künstler Gräber - Künstlerinnen Gräber

Hans Günter König, auch H. G. König, (* 17. Januar 1925 in Trier; † 17. Dezember 2007) war ein deutscher Kunstdidaktiker und Maler.


Leben

König studierte ab 1946 an der Werkkunstschule Trier, der heutigen Fachhochschule Trier und an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Er schloss sein Studium als Meisterschüler bei Willi Baumeister 1950 ab. Anschließend studierte er an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Er war als Gymnasiallehrer in Oberlahnstein bis 1963 tätig.

1962 erhielt er einen Ruf als Professor für Fachdidaktik an das Hochschulinstitut für Kunst- und Werkerziehung in Mainz. Als Direktor von 1963 bis 1972 initiierte er die Eingliederung des Instituts in die Johannes Gutenberg-Universität Mainz. 1992 wurde er emeritiert.

1970 war König Vorsitzender der Kunsthochschulrektorenkonferenz.

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