
Hans Heigert (* 21. März 1925 in Mainz; † 17. November 2007 in München) zählte aufgrund seiner Tätigkeit als Moderator der Fernsehsendung "Report" und als Chefredakteur der Süddeutschen Zeitung zu den populärsten und profiliertesten politischen Journalisten in Deutschland. Als engagierter Christ war er Mitglied im Bund Neudeutschland.
Studium der Volkswirtschaft, Soziologie und Rechtswissenschaft an der Universität Heidelberg
1950–1956 politischer Redakteur bei der „Deutschen Zeitung“
1957–1960 Leiter des Jugendfunks beim Bayerischen Rundfunk
1961–1969 Chefredakteur beim Bayerischen Fernsehen, Leiter der Sendung „Report München“
1970–1984 Chefredakteur der Süddeutschen Zeitung
1984–1989 "Senior Editor" bei der Süddeutschen Zeitung
1989–1993 Präsident des Goethe-Instituts
Werke
Deutschlands falsche Träume oder: Die verführte Nation. Christian Wegner Verlag, Hamburg 1967
Jugend ohne Normen? Eine Generation auf der Suche. (Hg.) Schriften der Kath. Akademie in Bayern, Bd. 82, 1978. ISBN 3491775868
Preise
1967: Goldene Kamera
1971: Theodor-Wolff-Preis
1974: Bayerischer Verdienstorden
erfasst von Martin Brotzler
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